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06.06.2019 10:00 Uhr

Aktive Auszeit auf der beliebten Wanderroute

Auf dem Altmühltal-Panoramaweg findet jeder Wanderer sein eigenes Tempo
Beim Wandern im Altmühltal kann man wunderschöne Ausblicke genießen. Jede Etappe hat ihre eigenen Höhepunkte. Foto: Naturpark Altmühltal
Beim Wandern im Altmühltal kann man wunderschöne Ausblicke genießen. Jede Etappe hat ihre eigenen Höhepunkte. Foto: Naturpark Altmühltal
Weich federt der Waldboden unter den Schritten. Vereinzelte Sonnenstrahlen fallen durch das grüne Blätterdach. Bald darauf lädt ein Felsvorsprung zur Rast ein. Auf den warmen Steinen sitzend genießen die Wanderer den Panoramablick über das weite Tal, das glitzernde Band der Altmühl und die Wacholderheiden an den Hängen. Sie spüren die Ruhe der uralten Natur- und Kulturlandschaft. Die Hektik des Alltags ist jetzt ganz weit weg.

Auf dem „Altmühltal-Panoramaweg“ findet jeder Wanderer sein eigenes Tempo. Der rund 200 Kilometer lange Weitwanderweg ist vom Deutschen Wanderverband mehrfach – zuletzt 2018 – als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert und gehört zu den „Top Trails of Germany“. Eine naturnahe, abwechslungsreiche Strecke, hervorragende Beschilderung und gute Verkehrsanbindung sind also garantiert. Neben Naturgenuss liegen zwischen Gunzenhausen und Kelheim außerdem zahlreiche kulturelle Entdeckungen, historische Städtchen und gastfreundliche Orte auf der Strecke. Ganz entspannt lässt sich der „Altmühltal-Panoramaweg“ oder auch ein Teilstück der gesamten Route mit praktischen Arrangements erkunden: Verschiedene Anbieter haben Pakete geschnürt, bei denen Unterkünfte, Kartenmaterial und auch der Gepäcktransport schon inklusive sind.

Jede Etappe des „Altmühltal-Panoramawegs“ hat ihre eigenen Höhepunkte. Altmühlabwärts zeigen sich die Wacholderheiden bei Gungolding und Kipfenberg noch einmal von ihrer schönsten Seite. In den warmen Monaten begegnet man unter Umständen auch einem Wanderschäfer mit seiner Herde: Die Schafe bewahren diesen wertvollen Lebensraum vor dem Verbuschen und liefern außerdem erstklassiges Fleisch, das unter dem Siegel „Altmühltaler Lamm“ bei vielen Gastgebern auf der Speisekarte steht. Aber auch Spuren der Römer begegnet man, denn vor rund 2000 Jahren verlief der Limes als Grenze des römischen Imperiums mitten durch die Region. Bei Kinding durchschreiten die Wanderer ein Felsentor, bevor bald darauf Schloss Hirschberg schon von weitem den Weg in das Städtchen Beilngries weist. Ab Dietfurt begleitet der Main-Donau-Kanal die Wanderer – mal ganz nah, mal als schimmerndes Band unten im Tal. Auf den Anhöhen thronen Zeugen der Geschichte: Schloss Eggersberg, die Rosenburg in Riedenburg, die Ritterburg Prunn oder die Burgruine Randeck über Essing. Kurz vor Kelheim setzt man mit einer Zille, dem traditionellen Boot der Donaufischer, zum Kloster Weltenburg über. Hier machen die Wanderer gern im Klosterbiergarten Station, bevor es per Schiff durch den beeindruckenden Donaudurchbruch mit bis zu 70 Meter hoch aufragenden Felswänden nach Kelheim geht.

Informationen: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt, Telefon (0 84 21) 987 60, Internet: www.naturpark-altmuehltal.de, E-Mail: info@naturpark-altmuehltal.de.

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