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Ausbildung & Beruf

25.01.2019 08:00 Uhr

74 Unternehmen suchen Nachwuchs

16. Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse am 16. März von 9 bis 12 Uhr in der Stadthalle
Das Interesse an der Lehrstellenbörse ist groß: Hier können die Besucher mit den Betrieben ins Gespräch kommen und sich bei Mitmachaktionen ausprobieren. Fotos: Tschapka
Das Interesse an der Lehrstellenbörse ist groß: Hier können die Besucher mit den Betrieben ins Gespräch kommen und sich bei Mitmachaktionen ausprobieren. Fotos: Tschapka
Die Lehrstellenbörse der Stadt Hilpoltstein hat sich zu einer festen Institution in Sachen Berufsorientierung und Berufswahl entwickelt. Am 16. März besteht von 9 bis 12 Uhr wieder die Gelegenheit, sich über Ausbildungsberufe in der Region zu informieren, mit Auszubildenden oder den Firmenchefs ins Gespräch zu kommen, einen Praktikumsplatz oder sogar eine Ausbildungsstelle zu ergattern. Auch in diesem Jahr präsentieren in der Stadthalle Hilpoltstein wieder mehr als 70 Unternehmen, Institutionen und Berufsfachschulen die vielseitigen beruflichen Perspektiven in der Region. „Die Resonanz wächst von Jahr zu Jahr. Wir verzeichneten 2018 eine Rekordbeteiligung, sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Besuchern. Und alle Firmen berichten über großes Interesse der jungen Leute und wirklich gute Gespräche“, sagt Melanie Antretter, die Jugendreferentin der Stadt Hilpoltstein, in deren Händen die Organisation der Stellenbörse liegt. „Schülerinnen und Schüler nutzen die Messe zur Berufsorientierung. Hier können sie Kontakt mit Ausbildungsbetrieben und Berufsfachschulen aufnehmen, persönliche Gespräche mit Ausbildern oder Auszubildenden führen und so anschauliche Einblicke in unterschiedliche Berufe und ihre Anforderungsprofile erhalten.“ Und dabei darf natürlich ganz offen und ohne Scheu gefragt werden, was interessiert: Ob es Praktika gibt, wie viel man während der Lehre und danach verdient, ob es im Betrieb Fortbildungsmöglichkeiten gibt oder wie ein duales Studium funktioniert.

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Die Lehrstellenbörse ist für alle Schülerinnen und Schüler gedacht – egal ob Mittelschule, Realschule, Wirtschaftsschule, Gymnasium oder FOS. „Für jeden Abschluss sind passende Angebote vor Ort“, betont Melanie Antretter. „Einige Ausbilder bieten auch interessante Berufsaussichten mit dualen Studiengängen an.“

Doch nicht nur die potenziellen Absolventen nutzen die Lehrstellenbörse. Auch Unternehmen haben erkannt, dass sie eine ideale Plattform ist, um den Nachwuchs von morgen zu akquirieren. „Ich konnte für meinen Betrieb vier Praktikanten gewinnen. Insgesamt waren es sogar zehn für alle an der Messe beteiligten Schreinereibetriebe“, resümierte Schreinerei-Innungsmeister Reinhard Siegert die Messe des vergangenen Jahres. Auch Frank Krebel, Chef des Hilpoltsteiner Awo-Sozialkompetenzzentrums, sprach von einem gigantischen Interesse und sehr guten Gesprächen. „Vor allem Informationen über das freiwillige soziale Jahr waren gefragt“, berichtete Krebel.

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Wie sehr sich die Unternehmen aus Industrie, Handwerk und dem Sozialbereich, aber auch Ämter, Behörden und Fachschulen um Nachwuchs bemühen, ist meist schon auf den Parkplätzen vor der Stadthalle zu sehen, auf denen viele Firmen ihre Fahrzeuge publikumswirksam als mobile Litfaßsäulen nutzten. Am auffälligsten wird wohl auch in diesem Jahr wieder der XXL-Info-Truck der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (ME) sein, in dem sich junge Leute über Ausbildungsberufe und moderne Arbeitsformen in der Metall- und Elektroindustrie informieren können. Praktische Exponate und moderne Informationstechnik im ME-Info-Truck liefern dafür anschauliche Beispiele. Auch in der Stadthalle werden die Besucher wieder mit viel Kreativität an die Stände gelockt, dürfen ihr handwerkliches Geschick ausprobieren, Kartons falten oder an Gewinnspielen teilnehmen.

Eltern sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, ihre potenziellen Auszubildenden zu begleiten, denn sie sind in der Berufsorientierung noch immer die wichtigsten Gesprächspartner der Kinder. HK

IHK-Berufe sehr gefragt

Die IHK betreut in Mittelfranken circa 170 Ausbildungsberufe – von A wie Automobilkaufmann bis Z wie Zerspanungsmechaniker. Die Nachfrage nach IHK-Berufen ist ungebrochen groß. So wurden für das aktuellen Ausbildungsjahr 7233 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – und das trotz demografischen Wandels und Akademisierungstrends. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Angesichts der guten Konjunktur hätten die Betriebe sogar noch mehr Azubis einstellen können, teilt die IHK mit. In vielen Branchen blieben Ausbildungsplätze unbesetzt. Jugendliche haben also auch im bevorstehenden Ausbildungsjahr, das im September 2019 startet, wieder sehr gute Chancen, in diesem Jahr noch ins Berufsleben einzusteigen.

In den technischen Berufen liegt der Zuwachs aus Ausbildungsplätzen sogar bei 5 Prozent. Zweistellig war der Anstieg bei den Fachinformatikern – ein seit Jahren anhaltender Trend. Zu den gefragtesten Berufen zählen neben dem Fachinformatiker außerdem der Industriemechaniker und der Mechatroniker.

Bei den Kaufleuten ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zurückgegangen. Dies betrifft insbesondere die Berufe im Bereich Hotel- und Gaststätten sowie in der Lagerlogistik. Nach wie vor sehr beliebt bei Jugendlichen sind die Berufe im Einzelhandel sowie die Ausbildung zu Kaufleuten für Büromanagement und Industriekaufleuten. HK
Metzgerei Ludwig Walk GmbH
BURKHARDT GmbH
Schmehling GmbH
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