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Herbstgespräche

08.11.2018 12:00 Uhr

Welche Farben hat mein Haus?

Mit Thermografie-Aufnahmen kann man Energieverlusten an der Gebäudehülle auf die Spur kommen
Mit einer Infrarotkamera wird deutlich, welche energetischen Schwachstellen ein Haus hat. Foto: ENA
Mit einer Infrarotkamera wird deutlich, welche energetischen Schwachstellen ein Haus hat. Foto: ENA
In Privathaushalten geht im Schnitt mehr als 30 Prozent der Heizungsenergie verloren – ein großer Teil davon durch energetische Schwachstellen und undichte Fenster und Türen. Wer die Wärmelecks aufspürt und beseitigt, spart Kosten und schont die Umwelt. Durch Thermografie-Aufnahmen eines Hauses kann sichtbar gemacht werden, wo wertvolle Heizenergie entweicht.

Was ist Thermografie?

Die Thermografie nutzt die Tatsache, dass nicht nur alle Lebewesen, sondern auch alle Gegenstände Wärmestrahlung aussenden. Diese ist für das menschliche Auge nicht sichtbar, kann aber mithilfe einer Infrarotkamera erfasst und in einem Infrarotbild dargestellt werden. Dabei stellt die thermografische Untersuchung die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen farbig dar.

Was bringt eine thermografische Untersuchung?

Mit thermografischen Aufnahmen und einer anschließenden energietechnischen Beratung können energetische Schwachstellen der Gebäudehülle festgestellt und effektive Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparung durchgeführt werden.

Welche Aktionen gibt es vor Ort?

Die Stadt Greding und die Gemeinde Thalmässing bieten ihren Bürgern in Zusammenarbeit mit der ENA-Roth und den Klimaschutz beauftragten des Landkreises Roth Anfang des neuen Jahres eine Thermografie-Aktion an. Der Thermografie-Streifzug beginnt mit einem Einführungsvortrag, der allgemein erklärt, wo Wärme am Gebäude verloren geht und was die bunten Bilder genau sagen. Zudem wird die Bedeutung der Thermografie bei der Sanierungsplanung dargestellt.

Wann finden Streifzüge zum Thema Thermografie statt?

In der Stadt Greding am Dienstag, 8. Januar 2019, ab 19 Uhr und in der Gemeinde Thalmässing am Mittwoch, 9. Januar 2019, ab 19 Uhr.

Was passiert auf dem Streifzug?

Dabei werden nach einem kurzen Einführungsvortrag drei verschiedene Gebäude als Anschauungsobjekte gemeinsam thermografiert und erläutert. Die Teilnahme am Thermografie-Streifzug ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kann ich auch mein eigenes Haus untersuchen lassen?

Alle interessierten Gredinger und Thalmässinger Bürger haben die Möglichkeit, sich zu einer thermografischen Analyse ihres Eigenheims anzumelden, die von einem zertifizierten Thermografen – einem externen Mitarbeiter der ENA Roth – im Januar und Februar 2019 durchgeführt wird. Die Aufnahmen erfolgen, sobald das Wetter dafür geeignet ist. Der Termin wird dann allerdings persönlich mit den jeweiligen Bürgern abgestimmt.

Erhalte ich einen verständlichen Ergebnisbericht?

Für jedes thermografierte Objekt wird ein Ergebnisbericht erstellt. Anhand der Aufnahmen werden die „Farbverteilungen“ erläutert.

Gibt es darüber hinaus noch weitere Angebote?

Die Teilnehmer können sich im Anschluss an die Aktion – im Rahmen der Bürgerberatungen der ENA Roth in Greding und Thalmässing – persönlich die Ergebnisse ihres Gebäudes erläutern lassen. Auch kann im Rahmen der Beratung besprochen werden, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, die aufgezeigten Schwachstellen zu beseitigen und ob es gegebenenfalls sogar eine Möglichkeit gibt, staatliche Förderprogramme zu nutzen.

Kostet die thermografische Untersuchung etwas?

Die Kosten für die thermografische Untersuchung eines individuellen Eigenheims mit Ergebnisbericht und Erläuterung belaufen sich auf 145 Euro. oh

Dämmen fürs Klima

Wer beim Stichwort „Dämmen“ nur die energetische Sanierung der Fassade vor Augen hat, denkt zu kurz. Dämmmaterialien leisten rund ums Haus, vom Dach bis zur Bodenplatte, ihren Beitrag zum Energiesparen. Zudem lässt sich die Bausubstanz schützen und der Wohnkomfort steigern. Das Raumklima verbessert sich, da die Gebäudehülle weniger Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. So wird die Gefahr unangenehmer Zugluft und die Bildung von Feuchtigkeit stark gemindert. Diese Zusatzaspekte einer wirksamen Wärmedämmung werden indes häufig unterschätzt.

Gut 70 Prozent des Energiebedarfs eines Altbaus entfallen auf das Heizen. Entsprechend groß sind hier auch die Einsparpotenziale. Die Fassadendämmung zählt daher häufig zu den ersten Maßnahmen, die Energieberater nach einer Analyse von Altbauten empfehlen.

Der Wärmeschutz für das Zuhause macht sich aber nicht nur durch eingesparte Heizkosten bezahlt. Das Raumklima verbessert sich und die Bausubstanz wird vor Feuchtigkeit und Schimmel geschützt. Auch Lärm von außen, wie etwa Verkehrsgeräusche, wird spürbar abgemildert. djd

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