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MAWA entwickelt Kleiderbügel aus Textilfasern

Hanger for planet A: Michaela Schenks klimafreundliche Kleiderbügel von MAWA Pfaffenhofen

erstellt am 12.10.2021 um 12:35 Uhr
Pfaffenhofen - „Viele Ressourcen unseres Planeten Erde sind begrenzt und schon jetzt lassen sich immer häufiger Folgen der Klimaveränderung beobachten.
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Die Entwicklung zur Nachhaltigkeit sollte deshalb auch von Unternehmen fokussiert werden. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die ein weltweit tätiger Hersteller wie MAWA gegenüber der Umwelt, der Natur und den Menschen hat. So zeigen wir unser Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Verpflichtung zur Agenda 2030, verzichten seit jeher bei der Produktion auf Plastik und haben jüngst nachhaltige ECO-Bügel aus nachwachsenden Rohstoffen und Textilfasern entwickelt“, berichtet Michaela Schenk, Inhaberin und Geschäftsführerin des Kleiderbügelherstellers MAWA GmbH.

MAWA – Made in Germany steht für ein Original, welches auf eine langjährige Tradition seit 1948 zurückblicken kann. Die Marke ist geprägt von einem Pionier- und Erfindungsgeist, der sich über die Jahre stets weiterentwickelt hat, und ist dabei doch immer traditionsbewusst geblieben. Wir fertigen mit Leidenschaft im bayerischen Pfaffenhofen, das auf eine bodenständige Geschichte zurückblicken lässt. Made in Germany steht neben Tradition auch für unsere herausragende Qualität. MAWA Kleiderbügel haben sich über die Jahrzehnte bewährt und wir haben dabei stets wegweisende sowie innovative Konzepte mit unseren Kunden entwickelt. Michaela Schenk ist dabei der Motor des Unternehmens: Visionärin,

Taktgeberin und Innovatorin.
Getrieben vom Drang das Unternehmen stets weiterzuentwickeln und Vorreiter in vielen Bereichen zu sein, entwickelte Frau Schenk gemeinsam mit ihrem Team etwas Revolutionäres: den MAWA ECO-Bügel.

Bereit für eine neue Welt?

Mit dem ECO-Bügel hat das Pfaffenhofener Unternehmen durch und durch ökologische Kleiderbügel aus 100 Prozent Eco-Material auf Basis von Natur- und Textilfasern kreiert und damit eine Neuheit innerhalb der Branche geschaffen. Der Biowerkstoff „MAWA CellPlast“ verwendet nachwachsende Rohstoffe, die einen geschlossenen CO2-Kreislauf bilden. Bei der Produktion wird das Material als Granulat im Spritzgussverfahren in Hohl- und Vollform mit unterschiedlichen Farben und Oberflächen verarbeitet. Als besonderes Highlight für die Fashion-Branche setzt der Kleiderbügelhersteller zur Produktion seiner ECO-Bügel mit MAWA TexPlast, das es in zwei Ausführungen gibt, auch auf die Neuverwertung von Kleidung. Das textile Upcycling-Material bedeutet eine wirkungsvolle Strategie gegen das Wegwerfen und Verbrennen von textilen Abfällen aus Kleidungs- und Stoffresten und sorgt für bis zu 85 Prozent weniger CO2. Zudem besteht die Möglichkeit der Verwertung eigener Stoffreste aus der Modeproduktion – mit der Option für ein individuelles Material-Design und eine auf die Zukunft ausgerichtete Kreislaufvariante für das Material. Der Stoff „MAWA TexPlast M“ wird ebenfalls als Granulat im Spritzgussverfahren in Hohl- und Vollform mit unterschiedlichen Farben und Oberflächen verwendet. „MAWA TexPlast S“ wird hingegen in Vollform aus festem Material gefräst und erlaubt individuelles Bügel-Design in flexibler Verarbeitung. „Die innovativen Eco-Materialien sind eingebettet in unser ganzheitliches MAWA-Fashion-Konzept, mit dem wir auf Basis definierter Lebensstile Vielfalt und Individualität im Bügel-Design bieten“, sagt Schenk und ergänzt: „Mit den neuen ECO-Bügeln unterstützen wir so aktiv eine ökologische, emissionsarme und umweltschonende Produktion. Außerdem verwenden wir für unsere Holzkleiderbügel ausschließlich FSC-zertifiziertes Holz aus Europa und für unsere Metallbügel ließ ich die Rezeptur verändern, sodass nur noch PVC ohne Phthalate, Blei oder Cadmium Verwendung finden. So kommen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe mit Kleidung oder der Haut in Berührung und unsere Kunden erhalten gleichzeitig nachhaltige und lifestylige Produkte.“

MAWA GmbH
Hohenwarter Str. 100
85276 Pfaffenhofen a
08441 8000
Kleiderbuegel-kaufen.de
  

Unternehmen mit grünen Ideen aus der Region

Nachhaltigkeit ist ein inzwischen stark strapaziertes Wort.

Aber was versteht man eigentlich darunter? Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit (BNW) begreift Nachhaltigkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es soll der nachhaltige Entwicklungsprozess unterstützt und gefördert werden, der sich am Gleichgewicht und Ausgleich zwischen menschlichen Bedürfnissen, dem Erhalt unserer Ressourcen und der Stabilisierung des Weltklimas für nachkommende Generationen orientiert.

Gleichgewichtsorientierung mit dem  Abbau von Ungleichheiten sei der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit zufolge einer von vielen Wegen, Lebensqualität, Lebensraum und Lebensgrundlage für die folgenden Generationen zu erhalten und den Respekt dieser Generationen zu verdienen. Weitere Pfade seien die Überwindung kurzfristigen Denkens in Wahlperioden und Quartalszahlen und die Überwindung des Kampfes um Ressourcen.

Die unmittelbare Beteiligung aller Menschen würde nachhaltige Entwicklung vorantreiben. Ihr Wissen, ihre Kreativität und ihre Erfahrungen würden nachhaltige Entwicklung gestalten. Der Politik – allen voran in Parlamenten und Regierungen – obliege die Aufgabe, diese Beteiligung durch die Schaffung von instrumentellen, finanziellen und methodischen Rahmenbedingungen zu fördern, zu unterstützen und zu ermöglichen.

Dies sei nach Überzeugung des BNW das Minimum dessen, was von verantwortungsvollen, zukunftsorientierten politischen Repräsentanten angesichts gewaltiger Herausforderungen erwartet werden könne und erwartet werden müsse. - oh