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Generalsanierung und 50-jähriges Jubiläum der Hans-Oberhauser-Grund- und Mittelschule

18.07.2019 11:00 Uhr

Unterricht auf der Baustelle

Die Bauarbeiten fanden während des laufenden Schulbetriebs statt – Firmen legten lärmintensive Arbeiten auf den Nachmittag
Auf den neuesten Stand wurde die Grund- und Mittelschule in Reichertshausen nach der Generalsanierung gebracht. Fotos: Diaw
Auf den neuesten Stand wurde die Grund- und Mittelschule in Reichertshausen nach der Generalsanierung gebracht. Fotos: Diaw
Reichertshausen (dws) Am kommenden Samstag hat die Grund- und Mittelschule in Reichertshausen gleich drei Gründe zu feiern. Zum einen hat sie in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum, zum anderen erhält die Schule den Namen ihres „Gründers“ Hans Oberhauser, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde. Der dritte Grund ist der Abschluss der Generalsanierung nach rund viereinhalb Jahren.

„Wir sind sehr froh, dass das alles so gut funktioniert hat“, freut sich Bürgermeister Reinhard Heinrich. „Und das während des Schulbetriebs“. Der komplette Investitionsaufwand belief sich etwa auf sieben Millionen Euro. Ohne Kostenüberschreitung.

„Wir sind sehr froh, dass das alles so gut funktioniert hat“

Reinhard Heinrich
Bürgermeister

Bereits 2009 fasste man den Entschluss, das Gebäude einer umfassenden Renovierung zu unterziehen. Man startete mit dem Dach und den erforderlichen Brandschutzmaßnahmen.

Rektor Alexander Amorth (links) und der verantwortliche Bauherrenvertreter Bernhard Mayer freuen sich über das Ergebnis.
Rektor Alexander Amorth (links) und der verantwortliche Bauherrenvertreter Bernhard Mayer freuen sich über das Ergebnis.
2014 beschloss der Gemeinderat die Grund- und Mittelschule einer Generalsanierung zu unterziehen. Die Bauarbeiten in der Schule wurden in zwei Abschnitte aufgeteilt. „Das besondere ist, dass vertikal saniert wurde“, erklärt Bernhard Mayer, verantwortlicher Bauherrenvertreter und eigentlich Leiter des Bauamts. Das bedeutet, dass nicht Stockwerk für Stockwerk saniert, sondern die Schule in zwei Hälften „geteilt“ wurde. In der einen Hälfte wurde gearbeitet und in der anderen fand Unterricht statt. „Somit haben wir uns das Aufstellen von teuren Containern gespart“,berichtet Mayer.Und das habe erstaunlich gut geklappt. Natürlich musste viel improvisiert und zusammengerückt werden. So wurde die alte Schulturnhalle stillgelegt und dort vorübergehend das Sekretariat und das Lehrer- und Rektorenzimmer untergebracht. „Dafür kamen die Duschen raus und die neuen Räume provisorisch eingerichtet“, so Mayer.

„Mein Zimmer war ohne Fenster und sehr beengt. Aber so ist das nun mal während einer so umfangreichen Sanierung“, erzählt Rektor Alexander Amorth. Er ist während der Bauphase im Jahr 2016 an die Schule gekommen. Besonders lobt er die die Kollegen, die unter diesen Umständen Unterricht abhielten. „Diese haben sich sehr leidensfähig gezeigt“. Trotzdem sei der Unterricht recht störungsfrei abgelaufen. Die Baufirmen hätten sich sehr kooperativ gezeigt und lärmintensive Arbeiten in den Nachmittag oder auf einen Samstag verlegt, erzählt Bernhard Mayer.

„Mein Zimmer war ohne Fenster und sehr beengt. Aber so ist das nun mal während einer so umfangreichen Sanierung.“

Alexander Amorth
Rektor

Im August 2016 begann dann der zweite Bauabschnitt. Der Schulbetrieb zog von der einen Gebäudehälfte in die andere. Auch Sekretariat, Lehrerzimmer und Rektorat konnten die Turnhalle wieder verlassen und ihre eigentlichen Räume beziehen. Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 konnte die Schule wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen. Gleichzeitig begann der dritte und letzte Bauabschnitt: Die Generalsanierung der Turnhalle. Hier wurde die große Bühne zurück gebaut, zusätzliche Gruppenräume entstanden sowie eine Ausgabemöglichkeit für Mittagessen. Hier können die Grundschüler nach dem Unterricht betreut werden. Zudem gibt es eine Mensa im Untergeschoss für die Mittelschüler, die im gebundenen Ganztag von 8 bis 15.30 Uhr unterrichtet werden und sich mittags mit einem warmen Essen stärken können.

„Top ausgestattet und ganz weit vorn, was die Digitalisierung betrifft“

Die Bildungseinrichtung befindet sich technisch auf dem neuesten Stand – Touchpanels statt herkömmlicher Tafeln
Neue Fenster, Böden und Möbel schaffen eine moderne, freundliche Atmosphäre im Gebäude. Fotos: Diaw
Neue Fenster, Böden und Möbel schaffen eine moderne, freundliche Atmosphäre im Gebäude. Fotos: Diaw
Reichertshausen (dws) „Wir sind top ausgestattet und ganz weit vorn, was die Digitalisierung betrifft“, freut sich Rektor Alexander Amorth über den Zustand der Hans-Oberhauser-Grund- und Mittelschule in Reichertshausen nach der viereinhalbjährigen Generalsanierung.

Unterricht auf der Baustelle Image 1
Alles wurde erneuert, Fenster, Böden, Toiletten. Das Gebäude ist komplett barrierefrei, ein Aufzug sorgt für problemloses Wechseln der Stockwerke für Rollstuhlfahrer.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht. Tische, Stühle und Schränke wurden erneuert. Die Klassenzimmer sind mit modernsten Schultafeln, sogenannten Touchpanels, ausgestattet. Die Räume wurden schall gedämmt und sämtliche Beleuchtungselemente auf verbrauchsarme LED-Technik umgestellt.

Touchpanels ersetzen herkömmliche Tafeln.
Touchpanels ersetzen herkömmliche Tafeln.
Die Kletterwand lässt sich platzsparend flach an die Wand schieben.
Die Kletterwand lässt sich platzsparend flach an die Wand schieben.
„Es ist eine Investition, die sich rechnet“, so Bernhard Mayer, verantwortlicher Bauherrenvertreter. Diese Umstellung bedeutet zum einen geringere Stromkosten und wurde vom Bund mit 41 000 Euro gefördert. Akustisch optimierte Räume dämmen den Schall und sorgen für mehr Ruhe in den Klassenräumen. Und in der Turnhalle wurden die modernsten Sportgeräte eingebaut. Alles in allem wurde in die Zukunft investiert..

Hans-Oberhauser-Grund- undMittelschule in Reichertshausen
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