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Günstig bauen|Mit kluger Planung lassen sich Kosten sparen - Auf einfache Grundrisse setzen

Günstig bauen

Zinswende, Inflation, steigende Grundstückspreise: Wie lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden möglichst kostengünstig realisieren? Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Zinswende, Inflation, steigende Grundstückspreise: Wie lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden möglichst kostengünstig realisieren? Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

21.01.2023

"Wer spart, der hat" - das ist bei den aktuellen Baukosten leichter gesagt als getan. Denn: Stetig steigende Zinsen, zunehmende Baulandpreise und explodierende Materialkosten lassen das eigene Zuhause zu einer enormen Investition werden. Stefan Speicher von der Bausparkasse Schwäbisch Hall nennt Tipps, die dabei helfen, die Gesamtkosten für den Traum von den eigenen vier Wänden so niedrig wie möglich zu halten.

Rechtzeitig Eigenkapital aufbauen

Wer früh damit beginnt zu sparen, erleichtert den Hausbau deutlich. Es empfiehlt sich, 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aus eigener Tasche zu finanzieren. Hier kann ein Baugezielt sparvertrag helfen, Eigenkapital aufzubauen.

Doppel- oder Reihenhaus statt freistehendes Einfamilienhaus

Mit der Entscheidung für ein Doppel- oder Reihenhaus, können Bauherren viel Geld sparen. Ein Quadratmeter Einfamilienhaus ist teurer als ein Quadratmeter Reihenhaus. Denn: Außer bei den Endhäusern werden teure Außenwände durch deutlich kostengünstigere Trennwände ersetzt.

Nur so viel Wohnfläche wie nötig einplanen

Nicht nur ein kleines Grundstück, sondern auch weniger Wohnfläche ist günstiger. Jeder zusätzliche Quadratmeter kostet rund 2000 Euro. Deshalb sollten sich Bauherren bewusst machen, wie viel Platz sie zum Leben benötigen. Was viele nicht bedenken: „Große Fenster und ein offen geplanter Wohn-  oder Essbereich erzeugen Fläche, die meist nur optischer Natur ist - trotzdem fallen dafür Bau- und später Betriebskosten an", erklärt Speicher.

Auf einen einfachen Grundriss setzen

Quaderförmige Häuser sind am günstigsten. Jeder Erker oder Vorsprung lässt die Oberfläche, die Baukosten und die Betriebskosten wachsen. Darunter muss die Zimmergröße aber nicht leiden: Wer im Flur auf kleine, praktische Lösungen statt auf kaum genutzte, lange Räume setzt, kann Quadratmeter für andere Zimmer gut machen. Befinden sich die Bäder übereinander, sind weniger Leitungen notwendig - das spart Material und Aufwand.

Auf den Keller verzichten

Keller: ja oder nein? - mit Blick Kosteneinsparpotenzial auf das sollte sich gegen einen Keller entschieden werden. Denn durch den Kellerbau steigen die Kosten um rund 20 Prozent. Allerdings müssen Bauherren Abstellräume oder Räume für die Haustechnik zusätzlich einplanen. Ein Tipp des Experten: ,,Die Heizungsanlage auf dem Dachboden anstatt im Keller unterbringen."

Eine möglichst einfache Dachform wählen

Was für den Grundriss gilt, gilt auch für die Dachform. Ein einfaches Sattel- oder Pultdach kann die Kosten um bis zu 15 000 Euro senken. „Je mehr Dachgauben, desto teurer. Um trotzdem Helligkeit im Dachgeschoss sicherzustellen, lassen sich Gauben leicht durch Dachfenster ersetzen", rät Stefan Speicher. Auch die Dachdeckung birgt Sparpotenzial: Wer sich für Falzziegel statt Schiefer entscheidet, kann die Kosten halbieren. Dachsteine aus Beton sind im Vergleich zu Schiefer sogar um ein weiteres Drittel günstiger. DK


Nachhaltige Massivhäuser stark nachgefragt

Viele junge Familien denken an den Bau eines Eigenheims. Beim Wunsch nach einem dauerhaft sicheren Ort für sich und ihre Kinder spielen viele Faktoren eine Rolle: Werterhalt und Wohnkomfort, Schall-, Brand- und Klimaschutz. Dabei sind Massivhäuser stark nachgefragt, auch aus Beton.

Der Baustoff Ziegel ist ein reines, schadstofffreies Naturprodukt ohne bauchemische Zusätze. Massive Ziegelwände schirmen Hitze, Kälte und Lärm ab. Das Material ist diffusionsoffen und sorgt so für ein ausgeglichenes Raumklima. Zudem halten Ziegel hohen statischen Belastungen stand und schützen die Umwelt durch aktives Energiesparen.

Aus Beton lassen sich mittlerweile energieeffiziente Passivhäuser realisieren. Es werden recycelte Gesteinskörnungen eingesetzt, um den CO₂-Abdruck weiter zu reduzieren. Massivhäuser aus Beton zeichnen sich durch hohen Brand- und Schallschutz aus. Zudem ist das Material hoch belastbar, was einen späteren Ausbau erleichtert. DK

HOLZBAUTEN AUS EINER HAND

Fertighäuser aus dem Naturmaterial Holz werden heutzutage individuell geplant. Experten realisieren Komplettlösungen von der Beratung über Entwurf, Bauantrag und Ausführungsplanung bis zur zertifizierten Vorfertigung aller Bauteile - je nach Wunsch schlüsselfertig oder als Ausbauhaus. Zur Auswahl stehen patentierte Klimawandsysteme, entweder mit sichtbarer Massivholzfassade oder mit verputzter Holzhausfassade. Ein Holzhaus mit einer Holzfaserdämmung hat neben dem energieeffizienten Hitze- und Kälteschutz weitere Vorteile: Der nachwachsende Rohstoff Holz bindet nicht nur in der Wachstumsphase CO2. hlc