Anzeige

Das Okosystem Wald erhalten|Nachhaltiges Holz leistet dazu einen Beitrag

Das Okosystem Wald erhalten

Zertifizierte Waldbesitzer treiben den Umbau zu artenreichen und klimastabilen Mischwäldern aktiv voran. Im Bild ist eine Eiche zu sehen. Foto: djd, PEFC Deutschland

Zertifizierte Waldbesitzer treiben den Umbau zu artenreichen und klimastabilen Mischwäldern aktiv voran. Im Bild ist eine Eiche zu sehen. Foto: djd, PEFC Deutschland

25.03.2024

Die heimischen Wälder bieten mit ihren unterschiedlichen Baumarten eine vielfältige Holzauswahl mit diversen Eigenschaften zum Bauen, Werken, Wohnen und Heizen. Damit dies so bleibt, setzt sich beispielsweise der PEFC-Standardfürnachhaltige Waldbewirtschaftung dafür ein, dass die Waldökosysteme langfristig erhalten werden. Endverbraucher können dies unterstützen, indem sie beim Einkauf auf Produkte mit diesem Siegel achten.

- Fichte: Sie ist das bedeutendste Bauholz, ihr Anteil im deutschen Wald beträgt etwa ein Viertel. Das Holz ist leicht, weich und elastisch sowie tragfähig. Es wird für tragende Wände und Skelettkonstruktionen genutzt und dient im Innenausbau für Decken, Fußböden, Treppen-, Wand- und Deckenverkleidungen. Im Außenbereich und Garten muss ihr Holz mit Schutzmitteln wie Ölen oder Lasuren behandelt werden.

- Kiefer: Sie ist hierzulande die zweithäufigste Baumart. Das Holz wird im Innenausbau wie die Fichte verwendet. Außerdem ist sie ein beliebtes Material für Möbel aller Art. Im Außenbereich überlassen Fichte, Kiefer und Tanne wetterfesteren Nadelbaumarten den Vortritt: Lärche und Douglasie kommen bei Fassadenverkleidungen, Balkonen, Fenstern und Türen sowie Zäunen und Toren zum Einsatz.

- Buche: Sie ist die am weitesten verbreitete Laubbaumart. Das Holz lässt sich wegen seiner homogenen Struktur und trotz seiner Härte leicht und sauber bearbeiten. Es kommt bei Treppen, Fußböden und Schälfurnieren für Sperrholz vor. Zudem ist rotkernige Buche beliebt bei der Herstellung dekorativer Möbel und Inneneinrichtungen.

- Eiche: Ihr Holz wird vor allem beim Innenausbau sowie bei Wohn-, Büro- und Küchenmöbeln, bei Wand- und Deckenverkleidungen sowie bei Parkett geschätzt. Sie trotzt der Feuchtigkeit auch als Terrassendiele.

- Birke: Der größte Teil ihres Holzes wird zu Schälfurnieren und weiter zu Sperrholz verarbeitet. Die leichten und meist hellen Hölzer werden oft auch für Küchengeräte, Streichhölzer, medizinische Spatel, Löffel, Spulen und für Lebensmittelkisten verwendet. Birke, Eiche und Buche sind zudem das Lieblingstrio von Kaminofenfans.

- Esche: Ihr Holz ist im Innenbereich für dekorative Furniere, Fußböden, Treppen und Möbel beliebt. Thermische Modifikation verbessert die Dauerhaftigkeit des Holzes und ermöglicht eine Verwendung im Außenbereich. djd