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Landmetzgerei HEID in Riedenburg in neugestalteten Räumen

04.10.2019 11:00 Uhr

Handgemacht – von der Schlachtung bis zur Wurst

Schweine und Rinder kommen in kleiner Stückzahl aus der Region und werden in ruhiger Atmosphäre betäubt und verarbeitet
Auch eine neue Fassade hat das Geschäft erhalten. Dabei ist deutlich zu sehen, dass aus der Metzgerei Heid eine Landmetzgerei geworden ist. Steffen Heid ist besonders stolz darauf, dass in seinem Betrieb noch alles größtenteils „handgemacht“ ist. Fotos: Deisler
Auch eine neue Fassade hat das Geschäft erhalten. Dabei ist deutlich zu sehen, dass aus der Metzgerei Heid eine Landmetzgerei geworden ist. Steffen Heid ist besonders stolz darauf, dass in seinem Betrieb noch alles größtenteils „handgemacht“ ist. Fotos: Deisler
Riedenburg (DK) Handwerkliches Können wird in der Landmetzgerei von Steffen Heid in Riedenburg großgeschrieben. Seine Würste und auch der Leberkäse kommen nicht als Produkt eines Computerprogramms auf den Tisch der Kunden. „Handwerk heißt bei uns, dass alles noch mit der Hand gemacht wird“, versichert er.

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Natürlich stehen auch in seinem Schlachthaus blitzblanke Maschinen wie Kutter, Dampfgarer oder elektronisch gesteuerter Räucherofen bereit. Aber entscheidend ist, dass von der Schlachtung bis zur fertigen Wurst alle Rezepte in Handarbeit umgesetzt und das Fleisch so wie früher bei den Landmetzgern warm verarbeitet wird. „Diese Methode spart uns die Beigabe von Zusatzstoffen, die bei der Verarbeitung von kaltem Fleisch notwendig wären“, verrät er.

Der Metzgermeister führt eine der wenigen Fleischereien, in denen nach dem neuesten Stand der EU-Vorschriften noch selber geschlachtet werden darf. Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass die Schlachttiere in geringer Stückzahl maximal aus einer Entfernung von 20 Kilometern stressfrei angeliefert und dann in ruhiger Atmosphäre betäubt und geschlachtet werden. Einmal pro Woche kommen die Schweine und Rinder früh morgens um sechs Uhr in sein Schlachthaus, wo bereits ein Vertreter der Veterinärbehörde auf sie wartet. Schon beim Abladen überprüft der Fleischbeschauer, ob die Tiere gesund sind. Später werden die Fleischstücke von ihm untersucht und zur Verarbeitung freigegeben. „Finanziell wäre es lukrativer, wenn ich das Fleisch so wie die allermeisten anderen Metzger vom Schlachthof kaufen würde. Aber selber schlachten bringt eine ganz andere Fleischqualität“, versichert er. Spezialitäten aus dieser Philosophie sind neben dem Leberkäse nach Hausrezept insbesondere die kesselfrischen Weißwürste, knackig geräucherte Wiener und natürlich die beliebten Bauernbratwürste und Pfälzer. Auch frische Leber und eingelegtes Rindfleisch für Sauerbraten sind bei ihm zu haben.

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Wer möchte, kann Steffen Heid bei der Zubereitung über die Schultern schauen. Zu dem bietet der Familienbetrieb einen Partyservice mit einer reichen Auswahl an warmen Braten und Schnitzel bis hin zu kalten Platten und frischen Salaten – vorzugsweise für Geburtstage und private Feiern. Seit Kurzem betreibt die Landmetzgerei Heid auch eine Festküche für Fahnenweihen oder Vereinsfeste.

Alleine könnte Steffen Heid die Arbeit natürlich nicht bewältigen, ihm zur Seite stehen ein Geselle, ein Lehrling und ein weiterer Helfer. Die Kunden im Laden betreuen Ehefrau Kathrin, seine Mutter Gisela sowie drei weitere Verkäuferinnen. Leo Deisler

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