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VFB Eichstätt e. V. 1920 – Bayerischer Amateurmeister

27.05.2019 14:00 Uhr

„Kampfeslust, Teamgeist und spielerische Klasse“

Im Interview zieht VfB-Trainer Markus Mattes Bilanz über die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte
Ein großer Moment: BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker (3. von rechts) zeichnete den VfB Eichstätt für den Gewinn der bayerischen Amateur-Meisterschaft aus. Neben der Meisterschaftsschale und dem Wimpel gab es für jeden Spieler und Betreuer eine Medaille.        Foto: Traub
Ein großer Moment: BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker (3. von rechts) zeichnete den VfB Eichstätt für den Gewinn der bayerischen Amateur-Meisterschaft aus. Neben der Meisterschaftsschale und dem Wimpel gab es für jeden Spieler und Betreuer eine Medaille.        Foto: Traub
Eichstätt (dno) Vizemeister, Bayerischer Amateurmeister und Qualifikation für die Erste DFB-Pokalhauptrunde: Hinter dem VfB Eichstätt liegt eine Saison der Superlative in der Regionalliga Bayern. Als Markus Mattes (kleines Foto) die Mannschaft Anfang 2015 in Abstiegsnöten in der Bayernliga Süd übernahm, war er nur den ausgewiesenen Fußballexperten ein Begriff.Mit diesem historischen Erfolg hat er sich nun nebenbei zum „besten Amateurtrainer Bayerns“ gekrönt. Wir haben uns mit dem 43-jährigen Erfolgstrainer der Grünhemden unterhalten.

Herr Mattes, über Geld redet man bekanntlich nicht. Verraten Sie uns dennoch, welche Prämie höher war: Die für den Klassenerhalt oder die für den Gewinn der Bayerischen Amateurmeisterschaft?

Markus Mattes:
Eine Nicht-Abstiegsprämie hatte ich noch nie in einem Vertrag stehen. Für das Erreichen des Pokalwettbewerbs gab es bislang noch nichts extra, aber ich denke, der Verein wird dem Trainerteam schon noch einen kleinen Bonus zukommen lassen.

Spannungsgeladene Spiele kennzeichneten die Saison für den VfB, hier eine Szene im Match gegen Greuther Fürth am 4. Mai. Fotos: Traub
Spannungsgeladene Spiele kennzeichneten die Saison für den VfB, hier eine Szene im Match gegen Greuther Fürth am 4. Mai. Fotos: Traub
Die Meisterschaftsentscheidung fiel erst am vorletzten Spieltag. Wie groß ist auch jetzt noch die Enttäuschung, dass man den FC Bayern München II als haushohen Favoriten nicht vom ersten Rang stoßen konnte?

Mattes: Knackpunkt war das verlegte Spiel am Ostermontag in Heimstetten. Bis dahin hatten wir einen super guten Lauf, alles hat gepasst. Danach waren wir aus dem Rhythmus und sind aus der Spur gekommen. Der Ausfall kam zu einer absoluten Unzeit. Sonst hätte es womöglich anders laufen können. Aber: Der Konjunktiv zählt nicht. Deshalb bin ich einerseits über die wohl einmalig verpasste Chance enttäuscht, aber auch sehr zufrieden, was wir erreicht haben.

Haben Sie Glückwünsche in die Landeshauptstadt überbracht?

Mattes: Ich habe mit FCB-Trainer Holger Seitz telefoniert. Er ist ein ganz umgänglicher Typ. Deshalb hat es mich auch für ihn als Mensch besonders gefreut, dass er den Titel geholt hat.

Was hat er geantwortet?

Mattes: Er hat uns ebenfalls zu unserer hervorragenden Saison gratuliert. So ein Kompliment von einem Trainerkollegen hat noch einmal einen ganz anderen Stellenwert.

Dabei ließ sich die Saison recht bescheiden an: Sechs Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz elf. Es schien die erwartet schwere Saison zu werden. Was ist danach passiert?

Mattes: Wir haben ein paar Entscheidungen getroffen, die glücklicherweise gezündet haben. In Im Interview zieht VfB-Trainer Markus Mattes Bilanz über die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte „Kampfeslust, Teamgeist und spielerische Klasse“ dieser Phase kamen Michael Zant und Markus Steinhöfer zu uns. Auch Torwart Mustafa Özhitay hat die Qualität noch einmal angehoben. Außerdem mussten wir anfangs ein paar neue Spieler in die Mannschaft integrieren, und das hat sich halt erst mit der Zeit eingespielt.

Was zeichnet die Mannschaft im Allgemeinen aus?

Mattes: Das ist ein Mix aus Kampfeslust, Teamgeist und spielerischer Klasse. Wenn man sieht, was der „Steini“ teilweise für Sachen macht, auch technisch, dann muss man sagen, dass es so einen Fußballer in Eichstätt noch nicht gegeben hat.

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