Donnerstag, 15. Oktober 2020
Lade Login-Box.
 
Anzeige

Sanierung des Gastronomiebereichs im Freibad

23.06.2018 08:00 Uhr

Genießen am „Da Pippo Beach“

Schwimmbad-Restauration in Wolnzach saniert und erweitert – Biergarten bietet 140 Sitzplätze
Betreiber Ali Karakösem konnte aufgrund seiner langjährigen Erfahrung viele Verbesserungsvorschläge einbringen.
Betreiber Ali Karakösem konnte aufgrund seiner langjährigen Erfahrung viele Verbesserungsvorschläge einbringen.
Wolnzach (zur) Größer, schöner und mit dem Flair eines Biergartens präsentiert sich das Bistro „Da Pippo Beach“ im Schwimm- & Erlebnisbad Wolnzach, dessen Sanierung und Erweiterung unlängst groß gefeiert werden konnte.

Die Bezeichnung Kiosk wäre für das schmucke Mini-Restaurant mit 140 Sitzplätzen (bei Aktionen wie dem Nachtschwimmen erweiterbar) fehl am Platz – das befanden die Teilnehmer eines vom Markt ausgelobten Wettbewerbs. 43 Namens- sowie 14 Logo-Vorschläge wurden eingereicht. „Das ist doch ein schöner Beweis dafür, wie sehr sich die Besucher mit unserer Anlage identifizieren“, meint Hans Widmann als Verwaltungsleiter des Schwimmbads, der sich mit seinen Jury-Kollegen letztlich für „Da Pippo Beach“ entschied – weil es pfiffig klingt und den Strand nebst Sommerfeeling schon im Titel trägt. Seit zehn Jahren für das Freizeitareal im Marktkern zuständig, wirft der „Bad-Chef“ einen Blick zurück.

Das schmucke Mini-Restaurant bietet Platz für 140 Gäste – kann aber auch erweitert werden. Dies wurde schon bei der Einweihung....
Das schmucke Mini-Restaurant bietet Platz für 140 Gäste – kann aber auch erweitert werden. Dies wurde schon bei der Einweihung....
„Zu klein und einfach nicht mehr zeitgemäß“ sei die bisherige Bewirtungseinheit gewesen, weshalb man nun die nicht genutzte Freifläche von rund 16 Quadratmetern (neben dem Eingang) für eine Erweiterung auf 85 Quadratmeter genutzt habe. Eine nicht nur aus der Sicht Widmanns „ideale Lösung“. In die Planung hat Ali Karakösem als erfahrener Betreiber viele Verbesserungsvorschläge eingebracht und auch Architekt Hans Koch fehlte es nicht an Ideen. Das Innenleben der komplett neu eingerichteten Küche blitzt und blinkt – überall bestimmt hochwertiger Edelstahl das Bild. Über der Fritteuse sorgt ein riesiger Dunstabzug für reine Luft – „das war uns auch im Sinne der Mitarbeiter ein Anliegen“, betont Widmann im Wissen um die gesundheitsgefährdende Wirkung fettigen Fritteuse-Dunstes. Fortan sind zudem die Kühlräume für Lebensmittel und Getränke getrennt, ein abschließbares und zum Schwimmbad hin verschlossenes Lieferantensystem ermöglicht die Anlieferung außerhalb der Öffnungszeiten.

Auch für die Besucher hat sich einiges geändert. Treppenstufen als potenzielle Gefahrenquelle wurden beseitigt, statt unebener Fensterstöcke gibt es jetzt durchgehende Durchreichen – für die Kinder ein sehr tiefes Verkaufsfenster. Der Clou in punkto Service: ein modernes Sensorsystem. Der Kunde bekommt diesen „Piepser“ nach einer Bestellung ausgehändigt und wird akustisch informiert, wenn sein Essen fertig ist. Das heißt: „Kein Anstehen mehr in der sengenden Hitze, stattdessen Chillen an einem schattigen Plätzchen auf der Liegewiese“, so die knackige Zusammenfassung eines Gastes.

....und dem Nachtschwimmen erfolgreich unter Beweis gestellt. Fotos: Zurek, Trouboukis, Schulz/IMG
....und dem Nachtschwimmen erfolgreich unter Beweis gestellt. Fotos: Zurek, Trouboukis, Schulz/IMG
Betreiber Ali Karakösem, „von der ersten Schraube am Sanierungsprojekt beteiligt“, freut sich über die Neuerungen bei „Da Pippo Beach“. Es sei alles da was man braucht „nur schöner“, ein „gutes Arbeitsumfeld“ sei für ihn und seine Mitarbeiter entstanden, das motiviere. Der Gast profitiert von freundlichem Service und einer kleinen aber feinen Speisekarte, deren Angebot an kalten und warmen Speisen vom Salat bis zum Schöpfgericht im Detail immer wieder mal wechselt. Einen ersten „Härtetest“ hat das Team von Da Pippo Beach beim Nachtschwimmen bestanden – da galt es nach 18 Uhr 600 Besucher zu versorgen.

Viel Lob gab es bereits bei der Segnungsfeier im Mai, damals allerdings stand die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Firmen und Markt während der sechsmonatigen Bauphase im Fokus. Den Satz „eure Leute haben was drauf, die würden wir gleich abwerben“, habe er bezüglich der Fachangestellten des Bäderbetriebes und des Bauhofes öfter gehört, so ein sichtlich stolzer Verwaltungsleiter.
Zehn Freikarten
Schnellentschlossene können mit etwas Glück fünfmal je zwei Freikarten für Jugendliche ergattern. Einfach eine Mail mit dem Text „Ich möchte Schwimmbadkarten gewinnen“ an redaktion-wolnzach@donaukurier.de schicken – die ersten fünf Einsendungen erhalten den Zuschlag. zur
Schneider GmbH
Janner GmbH
Ganslgruber
Max Binder
Fliesen Buberl GmbH
Haimerl GmbH
Markt Wolnzach
Schreinerei Vogler
Maler Dierl