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Jetzt vorziehen, lange freuen|Begonien profitieren von frühzeitiger Pflanzung und blühen lang

Jetzt vorziehen, lange freuen

Begonien dürfen eigentlich erst nach den Eisheiligen in den Garten. An einem hellen, mäßig warmen Ort können sie aber schon ab März vorgezogen werden. Foto: fluwel.de

Begonien dürfen eigentlich erst nach den Eisheiligen in den Garten. An einem hellen, mäßig warmen Ort können sie aber schon ab März vorgezogen werden. Foto: fluwel.de

23.03.2024

Bei Dahlien hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass man sie bereits ab März vorziehen kann. Aber wussten Sie, dass auch Begonien von einer frühzeitigen Pflanzung profitieren und Gartenbesitzer mit einer längeren Blüte belohnen? Die Knollengewächse dürfen eigentlich erst nach den Eisheiligen in den Garten, wenn die Gefahr für Bodenfrost vorbei ist. An einem hellen, mäßig warmen Ort im Wintergarten, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank können sie aber durchaus schon ab dem meteorologischen Frühlingsanfang in Töpfe gesetzt werden. Bis zum Mai entwickeln sich hier kleine Pflänzchen, denen man dann im Mai einen passenden Sommerplatz im Beet oder auf Balkon und Terrasse sucht.

„Begonien werden flach gepflanzt, eine Deckschicht von etwa einem Zentimeter Erde reicht völlig aus“, sagt Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek vom niederländischen Pflanzenzuchtbetrieb Fluwel. Der Blumentopf zum Vorziehen brauche nur wenig größer als die Knolle zu sein. red 


Gartenarbeit stärkt den Rücken

Dass die Arbeit im Grünen guttut, das muss man Hobbygärtnern nicht erklären. Aber wussten Sie schon, dass Gartenarbeit auch ein wertvolles Training für Rücken und Gelenke ist? Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) aufmerksam. 

Schneiden, umgraben, einpflanzen: Arbeiten wir im Garten, machen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungen. Das trainiert zahlreiche Muskelgruppen, darunter auch in Bauch und Rücken. Gartenarbeit zahlt laut DGOU auch auf die Haltung ein: Unterschiedliche Bewegungsabläufe helfen dabei, einseitige muskuläre Belastungen im Alltag auszugleichen. dpa

SO KOMMT DER RASEN IN FORM

Aller Anfang ist bekanntlich schwer - das gilt auch für Rasenflächen, die nach einem langen und nassen Winter wieder in die neue Gartensaison starten sollen. Mit der richtigen Pflege und einigen gezielten Maßnahmen können Gartenbesitzer die Gräser wieder in Form bringen. Sobald Frosttemperaturen passé sind und das Rasenwachstum wieder in Schwung kommt, beginnt das Pflegeprogramm mit einer gut dosierten Düngung. Danach sollte man das Grün wachsen lassen und erstmals auf etwa vier Zentimeter Länge mähen. Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, hat sich das Vertikutieren bewährt. Freizeitgärtner sollten jedoch bis April oder Mai warten. Damit der Vertikutierer gut durchkommt, werden die Halme vorher am besten auf zwei Zentimeter gekürzt. Wichtig: Um nicht die Graswurzeln zu beschädigen, sollten die Messer den Boden maximal bis zu drei Millimetern Tiefe einritzen. Kahlstellen können anschließend nachgesät werden. Dazu muss man das Saatgut mit einer speziellen, schonend mit Nährstoffen versehenen Rasenerde vermengen, einharken, andrücken - und ein regelmäßiges Wässern nicht vergessen. djd