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So kommt der Rasen wieder in Form|Nach dem Winter kommt es besonders auf die richtige Pflege des Grüns an

So kommt der Rasen wieder in Form

Bei Bedarf vertikutieren, Kahlstellen nachsäen und richtig düngen: So kommt der Rasen wieder in Form. Foto: djd, Floragard

Bei Bedarf vertikutieren, Kahlstellen nachsäen und richtig düngen: So kommt der Rasen wieder in Form. Foto: djd, Floragard

23.03.2024

Aller Anfang ist bekanntlich schwer - das gilt auch für Rasenflächen, die nach einem langen und nassen Winter wieder in die neue Gartensaison starten sollen. Vom Wunschbild eines dichten, sattgrünen und moosfreien Teppichs ist das Grün in vielen Gärten aktuell noch weit entfernt. Doch mit der richtigen Pflege und einigen gezielten Maßnahmen können Gartenbesitzer die Gräser wieder in Form bringen.

Sobald Frosttemperaturen passé sind und das Rasenwachstum wieder in Schwung kommt, beginnt das Pflegeprogramm mit einer gut dosierten Düngung. Danach sollte man das Grün wachsen lassen und erstmals auf etwa vier Zentimeter Länge mähen. Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, hat sich das Vertikutieren bewährt. Damit sollten Freizeitgärtner allerdings warten, bis es wärmer wird. Die Monate April und Mai sind ein guter Zeitpunkt dafür. Damit der Vertikutierer gut durchkommt, werden die Halme vorher am besten auf circa zwei Zentimeter gekürzt. Wichtig: Um nicht die Graswurzeln zu beschädigen, sollten die Messer den Boden maximal bis zu drei Millimetern Tiefe einritzen. Kahlstellen können anschließend nachgesät werden. Dazu muss man das Saatgut mit einer speziellen, schonend mit Nährstoffen versehenen Rasenerde vermengen, einharken, andrücken und ein regelmäßiges Wässern nicht vergessen.

Um den Rasen längerfristig gegen Moos zu wappnen, sind nach dem Vertikutieren weitere Pflegemaßnahmen empfehlenswert. Auf schweren Böden hat es sich bewährt, für eine bessere Drainage zusätzlich zwei bis drei Liter feinen Rasensand pro Quadratmeter auszubringen. Der Sand lockert den Boden und verbessert den Lufthaushalt. Regenwasser kann somit deutlich tiefere Schichten erreichen. Das Resultat: Die Graswurzeln erhalten mehr Sauerstoff, der Rasen wird dichter und strapazierfähiger.

Unter www.floragard.de gibt es weitere nützliche Tipps zur richtigen Rasenpflege und zu geeigneten Pflegeprodukten. Noch ein Ratschlag: Reste von Pflanz- oder Blumenerde, die bei anderen Gartenprojekten übriggeblieben sind, eignen sich nicht für die Rasensaat. Diese Erden sind meist zu grob strukturiert und haben durch den enthaltenen Dünger zu viele Nährstoffe. Mit einer Spezialerde für Gräser, die eine feinere Struktur aufweisen, kann das Saatgut besser keimen und die Wurzeln entwickeln sich gesünder. djd


RÜCKENTRAINING

Dass die Arbeit im Grünen guttut, das muss man Hobbygärtnern nicht erklären. Aber wussten Sie schon, dass Gartenarbeit auch ein wertvolles Training für Rücken und Gelenke ist? Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) aufmerksam. Schneiden, umgraben, einpflanzen: Arbeiten wir im Garten, machen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungen. Das trainiert zahlreiche Muskelgruppen, darunter auch die Muskulatur in Bauch und Rücken. Ist sie gestärkt, gewinnt die Wirbelsäule an Stabilität. Gartenarbeit zahlt laut DGOU auch auf die Haltung ein: Viele Bewegungsabläufe beim Gärtnern helfen dabei, einseitige muskuläre Belastungen im Alltag auszugleichen. dpa