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Herbstspräche

31.10.2019 16:00 Uhr

Das Kraftwerk Sonne nutzen

Durch eigenerzeugten Strom unabhängiger werden von den Energieversorgern – Balkonsolar-Anlagen immer beliebter
Mini-Photovoltaikanlagen sind als Einstieg für klimabewusste Eigentümer oder Mieter geeignet. Foto: ENA
Mini-Photovoltaikanlagen sind als Einstieg für klimabewusste Eigentümer oder Mieter geeignet. Foto: ENA
Das natürliche Angebot an erneuerbarer Energien ist außerordentlich groß. Alleine die aktuell technisch gewinnbaren Mengen an solarer Energie übersteigen den weltweiten Energiebedarf um ein Mehrfaches. Theoretisch ist es also bereits heute möglich, die weltweite Versorgung mit Energie durch erneuerbare Energieträger zu decken. Jeder Einzelne kann das für sich ein Stück weit tun und damit das Klima aktiv schützen.

Die Vorteile der Energiequelle „Kraftwerk Sonne“ sind vielfältig. Sie ist für Jedermann kostenfrei verfügbar, zuverlässig, krisensicher und eine gewisse Unabhängigkeit von Energielieferungen kann erreicht werden. Darüber hinaus ist die vergleichsweise einfache Technik geräusch - und geruchlos wie auch wartungsarm. Ressourcen werden geschont und das Klima geschützt.

Die Stromerzeugung mittels einer Photovoltaik-Anlage ist nichts Neues mehr, sondern mittlerweile eine seit Jahren bewährte Technologie der Energiegewinnung. Mit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Anfang der 2000er-Jahre, versuchte man die Installation der damals noch verhältnismäßig teuren PV-Anlagen für Hauseigentümer wirtschaftlich interessant zu machen.

Bei Einspeisevergütungen von anfangs über 50 Cent pro Kilowattstunde war es über Jahre hinweg lukrativ, den erzeugten Strom vollständig in das öffentliche Netz einzuspeisen. Mittlerweile verfolgt man einen völlig neuen Ansatz. Nämlich einen möglichst hohen Anteil des eigener zeugten Stroms gleich selbst im Gebäude zu verbrauchen, anstatt ins öffentliche Netz einzuspeisen. In Deutschland werden immer mehr Steckersolargeräte, sogenannte Balkonsolar-Anlagen, aufgestellt.

Ob an Hauswand, auf der Garage oder am Balkongeländer – Hausbesitzer wie auch Mieter können sich gleichermaßen an der Energiewende beteiligen und ihre Stromkosten reduzieren. Diese Mini-Photovoltaikanlagen sind als Einstieg für klimabewusste Eigentümer oder Mieter gut geeignet, da bei geringen Investitionskosten Strom zum direkten Verbrauch im eigenen Haushalt erzeugt werde, wodurch die Strombezugskosten sinken.

Doch vor der Umsetzung einer Mini-Photovoltaikanlage gibt es oftmals Fragen und Unsicherheiten: Wo soll die Anlage am besten montiert werden?Muss sie angemeldet werden? Welcher Stecker darf verwendet werden? Die Vortragsveranstaltung „Steckersolargeräte – Strom einfach selber machen“ klärt die wichtigen Fragen rund um das Thema. Neben der Erläuterung technischer und rechtlicher Voraussetzungen werden nützliche Umsetzungstipps gegeben. Für alle, die wissen müssen oder wollen,wie es geht. Informationsmaterial zur Nutzung von Solarenergie gibt es außerdem bei der ENA – unabhängige EnergieBeratungsAgentur des Landkreises Roth GmbH. ENA

Informationen

Rund um das Thema „Steckersolargeräte – Strom einfach selber machen“ dreht sich der Informationsabend am Montag, 18. November, im Haus des Gastes in Hilpoltstein (Raum 2.1 – Maria-Dorothea-Saal, Maria-Dorothea-Straße 8). Referent ist der unabhängige Fachberater Jörg Sutter von der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). Organisiert wird die Veranstaltung von der ENA – unabhängige EnergieBeratungsAgentur – des Landkreises Roth. Beginn ist um 19 Uhr, Ende gegen 20.30 Uhr. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei. ENA

„Das Reduzieren sollte im Vordergrund stehen“

Über die Möglichkeiten eines plastikfreien Lebens erzählt die Buchautorin Nadine Schubert bei einem Vortrag am Wendelsteiner Gymnasium
Ideen für ein schöneres und gesünderes Leben ohne Plastik hat die Buchautorin Nadine Schubert. Fotos: ENA/Getty Images
Ideen für ein schöneres und gesünderes Leben ohne Plastik hat die Buchautorin Nadine Schubert. Fotos: ENA/Getty Images
Jedes Jahr werden 300 Millionen Tonnen Plastik hergestellt – vom Legostein bis zum Joghurtbecher, vom Gartenstuhl bis zum Fischernetz über Fahrradreifen, Autoteile sowie Handys oder Verpackungen – die ganze Welt ist voller Plastik.

Plastik – es soll das Leben einfacher, schneller und praktischer gestalten. Ob Lebensmittel, Hygieneartikel oder Putzmittel – Plastikverpackungen scheinen allgegenwärtig zu sein. Nur circa ein Drittel des Kunststoffes, der in Deutschland als Abfall anfällt, wird wirklich recycelt beziehungsweise verwertet. Der Rest landet in der Müllverbrennung, auf Müllkippen weltweit, in Flüssen und zwangsläufig auch in Meeren.

Aber plastikfrei leben– funktioniert das? „Ein Leben komplett ohne Plastik mag für viele noch schwierig im Alltag umsetzbar sein, doch jeder Anfang ist ein Schritt in die richtige Richtung! Mögen es am Anfang noch zwei abgepackte Gemüse oder eine Plastikflasche sein, das Reduzieren sollte hier im Vordergrund stehen“, erklärt die Autorin Nadine Schubert.

Das Kraftwerk Sonne nutzen Image 1
Ihr Buch „Besser leben ohne Plastik“ ist ein Bestseller. Mit ihrer Botschaft vom plastikfreien Leben gastiert die Autorin und frühere Radiomoderatorin auf Veranstaltungen in der gesamten Republik. Mit dem zweiten Buch „Noch besser leben ohne Plastik“ beschäftigt sie sich unter anderem mit Mikroplastik und zeigt Möglichkeiten auf, was gegen die große Plastik flut wie auch das Mikroplastik getan werden kann. Ob zu Hause, beim Einkaufen, in der Schule oder am Arbeitsplatz – es kann wirklich überall etwas dagegen getan werden. „Es soll Spaß machen und muss einfach sein“, sagt Schubert.

In ihrem unterhaltsamen Vortrag präsentiert die Buchautorin neue Ideen für ein schöneres und gleichzeitig gesünderes Leben – vom Plastikfasten über Beauty-Rezepte bis hin zu plastikfreiem Schenken. Eine große Portion Tatendrang und viel Lust auf Neues sind für Nadine Schubert die wichtigsten Zutaten für den Einstieg in ein neues , plastikfreies Leben: „Es wird nicht von heute auf morgen gehen.Aber ist der Anfang erst gemacht, geht bald vieles von allein. Packen wir es an!“

Der Vortrag „Besser leben ohne Plastik“ wird organisiert von der Klimaschutzstelle im Landkreis Roth zusammen mit dem Gymnasium Wendelstein und findet im Rahmen des 6.Wendelsteiner Forums am kommenden Dienstag, 5. November, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Wendelstein (In der Gibitzen 29, 90530 Wendelstein) statt. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenlos.

Weitere Informationen gibt es beim Klimaschutz Landkreis Roth, telefonisch unter der Nummer (09171) 81 14 93 oder per E-Mail an klimaschutz@landratsamt-roth.de. ENA

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