Lange Schlangen bildeten sich im vergangenen Jahr am Eingang der A-Zu-Bi-Messe in der Parkhalle. Das Interesse war auch zu Hochzeiten der Pandemie groß. Fotos: DK-Archiv
Lange Schlangen bildeten sich im vergangenen Jahr am Eingang der A-Zu-Bi-Messe in der Parkhalle. Das Interesse war auch zu Hochzeiten der Pandemie groß. Fotos: DK-Archiv

Die Messe findet heuer am Samstag, 9. Oktober, von 9 bis 14 Uhr, in Neuburg in der Parkhalle am Ludwig-Thoma-Platz (beim Hallenbad) statt, nun schoninder15.Auflage.59Aussteller stellen 122 Berufe und 19 Studiengänge vor. Nachdem im vergangenen Jahr corona-bedingt viele Einschränkungen hingenommen werden mussten, geht es heuerwieder lockerer zu; so können die jungen Leute zum Beispiel auch wieder zur Beratung ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte mitnehmen. Freilich muss auch hier die 3-G-Regel eingehalten werden. Das heißt, dass alle Aussteller und Besucher wahlweise geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Ausgenommen sind alle Schülerinnen und Schüler, die entweder einen Schülerausweis oder ein gültiges Test-Zertifikat der Schule zeigen können. Aber eine medizinische Maske muss überall getragen werden.

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Die diesjährige A-Zu-Bi-Messe ist eine regionale Veranstaltung, auf der viele Ausstellermögliche Ausbildungsberufe aber auch Möglichkeiten der Weiterbildung oder eines Studiums aufzeigen werden. Vorgestellt werden z. B. Berufe in der Altenpflege, der Augenoptik, im Bäcker-, Gärtner-, Maurer-, Metzger- oder Schreinerhandwerk, bei Banken, als Kaufmann bzw. Kauffrau, in Kfz-Betrieben und vielen weiteren Ausbildungsbereichen. Man kann sich aber auch über Studiengänge zum Bachelor oder Master informieren.

Die Messe bietet also die Gelegenheit, sich über Berufe zu informieren, erste Erfahrungen zu sammeln und auch schon persönliche Kontakte zu knüpfen.
 

Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler aus Neuburg und den umliegenden Gemeinden, die in nächster Zeit einen Beruf ergreifen oder sich weiterbilden wollen. Dazu hat der Verein Stadtmarketing die Schulen schon mit wichtigem Informationsmaterial versorgt. Wichtig ist dem Geschäftsführer des Vereins, Michael Regnet, dass die jungen Menschen freiwillig kommen. Es sind daher keine Klassenführungen vorgesehen. Wer kommt ist also aus eigenem Antrieb da, was die Betriebe und Organisationen, die auf der Messe vertreten sind, wohl zu schätzen wissen. Sie haben einerseits interessierte Leute vor sich und können andererseits zeigen, um was es bei ihnen geht und welche Möglichkeiten sie zur Ausbildung anbieten können. Außerdem haben sie unmittelbaren Kontakt zu möglichen neuen Auszubildenden, können diese somit persönlich kennen lernen. Freilich wird man an diesem einen Tag nicht gleich viele Ausbildungsplätze vermitteln können. Entscheidend wird das Kennenlernen und der persönliche Kontakt sein.

Schon im vergangenen Jahr wurde der Ausstellungsraum auf zwei Hallen ausgeweitet, was sich als sinnvoll erwiesen hat und heuer wieder so gemacht wird. Die Besucher werden am Eingang zum Parkbad empfangen und mit Informationen versorgt. Der Weg führt dann über die Parkhalle und die daneben liegende kleine Sporthalle, in denen sich die Aussteller befinden, zum Ausgang. Wer mit dem Auto kommt, kann direkt vor den Messehallen im neuen Parkhaus auf rund 240 Plätzen parken. Weil man aber mit vielen Besuchern rechnet, wird empfohlen auch auf umliegende Parkplätze auszuweichen. Der Volksfestplatz ist nur ein paar Gehminuten entfernt. Natürlich, am besten kommt man mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß zum Messegelände. Rainer Hamp