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Richtiges Autopacken kann Ärger ersparen|Mit Dachbox unterwegs: Fahrverhalten anpassen – Auch kleine Gegenstände sicher verstauen

Richtiges Autopacken kann Ärger ersparen

Wer beim Beladen seines Autos rechtzeitig nachdenkt, kann sich anschließend eine Menge Ärger ersparen. Foto: HUK-Coburg

Wer beim Beladen seines Autos rechtzeitig nachdenkt, kann sich anschließend eine Menge Ärger ersparen. Foto: HUK-Coburg

18.11.2022

Ob Urlaub oder anderweitige Reise: Vorher muss gepackt werden. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beherzigen.

Schwere und sperrige Gegenstände gehören immer in den Kofferraum: Am besten vor oder direkt auf der Hinterachse. In Kombis dürfen Gepäckstücke nicht über die Höhe der Rückbankhinaus gestapeltwerden. Nur mit einem Trenngitter oder Trennnetz im Auto ist höheres Beladen kein Problem.

Geregelt ist die Ladungssicherheit, wie die Huk-Coburg mitteilt, in der Straßenverkehrsordnung (StVO §22). Hier heißt es, „die Ladung (...) ist so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen, umfallen, hin und her rollen kann“.

Diese Vorschrift betrifft nicht nur große Gepäckstücke. Auch lose Kleinigkeiten – zum Beispiel Handtaschen oder Handys – können sich bei Vollbremsungen auf der Autobahn in Wurfgeschosse verwandeln, die die Insassen verletzen. Darum lagern selbst Kleinteile am besten im Handschuh- oder Seitentürfach. Vielen Reisenden genügt der Stauraum ihres Pkw nicht. Sie montieren deshalb zusätzlicheineBox aufihrAutodach. Hier sollte man die zulässige Dachlast und die Höchstgeschwindigkeit im Blick haben. In der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs lässt sich ablesen, wie schwer der zusätzliche Dachkoffer nach dem Beladen sein darf beziehungsweise welche Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist.

Unabhängig davon hat nicht jede Dachbox dasselbe Volumen: Wieviel maximal hineinpasst, steht in der boxeigenen Betriebsanleitung. Gewicht ist auch an anderer Stelle ein Thema: Immer öfter wird das eigene Rad mit in den Urlaub genommen. Die meisten Urlauber transportieren es auf einer Anhängerkupplung, auf der ein zusätzlicher Träger befestigt wird.

Entscheidend ist hier neben der zulässigen Trägerlast auch die Stützlast der Anhängerkupplung. Über beides informiert wieder die zu jedem Einzelteil gehörende Betriebserlaubnis. Darin steht ebenfalls, wie schnell man fahren darf, wenn man seine Räder Huckepack nimmt. DK

Stromer mit viel Platz

Dank besserer Ladeinfrastruktur und Schnellladetechnik ist für E-Autokäufer die Reichweite nicht mehr das entscheidende Kriterium.Jetztrücktdie Funktionalität der Fahrzeuge stärker in den Fokus. Der Wagen muss auch mehrere Personen oder viel Gepäck transportieren können. Deshalb wächst derzeit die Zahl der auf dem deutschen Markt angebotenen Siebensitzer mit E-Antrieb. Einige sind bereits verfügbar, andere rollen frisch auf den Markt.

So will der vietnamesische Hersteller Vinfast noch heuer mit dem VF9 ein SUV mit drei Sitzreihen auf deutsche Straßen bringen. Die neue Marke BYD aus China will ebenfalls noch in diesem Jahr mit den drei Elektro-Modellen Atto 3, Han und dem Siebensitzer-SUV Tang antreten. 2023 kommt der Van Mifa 9 von Maxus heraus, einer Tochter des chinesischen SAIC-Konzerns.

Wer auf die Elektro-Siebensitzer aus Asien nicht warten will, wird bei Mercedes bereits jetzt fündig mit dem EQB. Das 4,68 Meter lange Elektro-SUV hat optional drei Sitzreihen. Eine ebenfalls seit einiger Zeit verfügbare und zudem vergleichsweise günstige Alternative ist der Combo-e Life von Opel, von dem es technisch identische Schwesternmodelle bei Citroen und Peugeot gibt. sp-x